Historie

Seit mehr als 119 Jahren setzt das Berliner Traditionsunternehmen Horn & Görwitz Maßstäbe in Entwicklung und Konfiguration hochwertiger Bürotechnik sowie IT-Systemlösungen.

Mit der Gründung 1898 durch den Kaufmann Willi Horn und den Bürotechniker Oskar Görwitz entstand ein Unternehmen, das seither auf technisch höchstem Niveau operiert und zahlreiche Meilensteine der Bürotechnologie verantwortet.

Dazu gehören, neben der Entwicklung mehrerer Telegrafenmaschinen, die kontinuierliche Weiterentwicklung der Stenorette von Grundig sowie die damals bahnbrechende Erfindung des Diktiergerätes. Heute bietet Horn & Görwitz Systemlösungen im Office-Bereich an und gilt in diesem Bereich als Pionier mit viel Erfahrung. Das „Büro der Zukunft“ ist in dem Unternehmen heute bereits Gegenwart.

Mit einer Schreibmaschine fing alles an.

Man schrieb das Jahr 1898. Der 21-jährige Oskar Görwitz setzte mit seinem vier Jahre älteren Kompagnon Willi Horn auf eine revolutionäre Neuerung: Schreibmaschinen. Diese in Deutschland und auch in Europa damals neue Technologie brachte es zunächst mit sich, dass die „mechanische Schreibhilfe“ anfangs aus Amerika importiert werden mussten. Deutschland war einfach noch nicht so weit.

Oskar Görwitz hatte in akribischer Arbeit eine Schreibmaschine so verfeinert, dass sie nicht nur Buchstaben auf das Papier brachte, sondern zugleich einen lochgestanzten Streifen für den Telegraphen auswerfen konnte. Der Vorteil: ein zusätzlicher Arbeitsgang konnte eingespart werden.

Als Görwitz mit dieser Erfindung 1925 bei der damaligen Reichspost anklopfte, griff diese sofort begeistert zu. Damit hatte Horn & Görwitz einen Großkunden für 600 Triumph-Schreibmaschinen für den Telegraphenbetrieb. Es war in jener Zeit der größte Auftrag, der in Deutschland für Schreibmaschinen erteilt wird.

Als Firmengründer Willi Horn 1932 starb, zahlte sein Kompagnon die Witwe und die beiden Töchter aus. Die Witwe kannte Oskar Görwitz übrigens noch unter ihrem Mädchennamen Grete Mohr. Gemeinsam mit ihrer Schwester hatte sie vor dem Ersten Weltkrieg im eigenen Büro Stenographie- und Schreibmaschinenunterricht gegeben. An diesen Apparaten war zwar selten etwas kaputt, dennoch war Görwitz auffällig häufig bei den Mohr-Schwestern. Schnell wurde klar, dass er sich nicht nur für die Maschinen, sondern auch für die junge Frieda interessierte. Damit deren Schwester Grete sich bei den sonntäglichen Spaziergängen nicht überflüssig vorkam, brachte der Verehrer kurzerhand seinen Kompagnon mit. Die Folge: Wenig später wurden aus den Geschäftspartnern Horn & Görwitz auch die Schwäger Horn und Görwitz.

1946 zog das Unternehmen von der Friedrichstraße (heute: Galeries Lafayette) in den Westteil der Stadt um. Der damals 69-jährige Oskar Görwitz hatte die Geschäfte an seinen Sohn Werner Görwitz übergeben. Dieser hatte von drohenden Enteignungen im sowjetisch besetzten Teil der Stadt gehört, packte daraufhin seine Schreibmaschinen und andere Utensilien, um sie „Stück für Stück“ per Straßenbahn in den Westen zu bringen, nach Steglitz in die Schloßstraße.

Der Mauerbau 1961 war ein gewaltiger Einschnitt, auch für Horn & Görwitz. Viele Unternehmen wandern ins Bundesgebiet ab; Horn & Görwitz blieb in Berlin.

Ab 1968 war der Firmensitz an der Urania und seit 1985 in Moabit. Werner Görwitz erlebte hautnah mit, wie in den fünfziger Jahren die ersten elektrischen Rechenmaschinen auf den Markt kamen und später die Computer ihren Einzug in die Büros hielten. (Werner Görwitz starb 2004 mit 87 Jahren.)

Der 9. November 1989 veränderte unser Geschäft. Zunächst beteiligten wir uns an verschiedensten Hilfsmaßnahmen für den Ostteil der Stadt. Wir erkannten durch die Maueröffnung: hier erschließt sich uns ein neuer Markt. In wenigen Jahren hat sich unser Umsatz verdreifacht. Das auch Dank der vielen neuen Ostberliner Mitarbeiter, die Horn & Görwitz eingestellt hat. Sie kannten die Verhältnisse und den Bedarf. Interessant war, dass einige der Bewerber unser Unternehmen bereits aus Zeiten vor dem Zweiten Weltkrieg kannten.

"Wir sind immer am Ball geblieben", sagt Wolfgang-Michael Görwitz, Enkel des Firmengründers. Heute können am Firmensitz in der Kaiserin-Augusta-Allee 14 zwar noch immer die verschiedensten Bürogeräte gekauft werden, doch das Hauptgeschäft hat sich gewandelt.

Längst ist Horn & Görwitz ein führender Anbieter von gesamtheitlichen Lösungen für unternehmensweite Druck- und Dokumentenworkflows im Bereich gewerblicher Endanwender im Großraum Berlin. Als Projekt- und Lösungsexperte bietet Horn & Görwitz Gesamtpakete, die aus Beratung, Hard- und Software, Dienstleistungen sowie Service und Support bestehen.

"Unser Vorteil als mittelständischer Betrieb liegt in unserem schnellen und präzisen Service", betont Wolfgang-Michael Görwitz, der gemeinsam mit seinem jüngeren Bruder Michael sowie dessen Sohn Maximilian die Geschäfte führt. Damit kann die Firma in Berlin und Brandenburg auch gegen große Mitbewerber bestehen. Das Unternehmen ist stolz darauf, in der vierten Generation in Familienbesitz zu sein.

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